– Michel Protti, Chief Privacy and Compliance Officer, Product
Die Organisation „Product Risk & Compliance“ unter der Leitung von Michel Protti, Chief Privacy and Compliance Officer, Product, umfasst Dutzende Teams, sowohl im technischen als auch nicht technischen Bereich, die das Unternehmen zu Datenschutzstrategien beraten.
Die Organisation „Product Risk & Compliance“ steht im Zentrum des unternehmensweiten Engagements für unser umfassendes Datenschutzprogramm. Stets von ihrer Mission geleitet – verantwortungsbewusste Datenpraktiken bei Meta zu stärken und Innovationen zu ermöglichen – sorgt das Team dafür, dass Nutzer*innen verstehen und darauf vertrauen, dass ihre Daten in den Produkten und Diensten von Meta verantwortungsvoll verwendet werden.
Die Organisation „Product Risk & Compliance“ ist nur eine von vielen Organisationen innerhalb des Unternehmens, die für den Datenschutz zuständig sind. Bei Meta arbeiten Tausende von Menschen in verschiedenen Organisationen und Funktionen, darunter Teams für öffentliche Politik, Recht und Produktentwicklung, daran, Datenschutz, Sicherheit und andere Bereiche des Risikomanagements in alle Aspekte unserer Unternehmensabläufe zu integrieren. Wir wollen beim Schutz der Privatsphäre alles richtig machen. Dazu müssen alle an einem Strang ziehen, denn jede*r einzelne trägt bei Meta Verantwortung für den Datenschutz.
Das Privacy and Data Policy Team unter der Leitung von Erin Egan, Vice President and Chief Privacy Officer, Policy, lenkt unsere globale Strategie in der öffentlichen Diskussion über den Datenschutz und neue rechtliche Bestimmungen. Das Team sorgt dafür, dass das Feedback von Regierungen und Expert*innen auf der ganzen Welt in unser Produktdesign und unsere Praktiken bei der Datennutzung einfließt.
Deshalb berät sich das Privacy and Data Policy Team regelmäßig mit diesen Stakeholder*innen und nutzt dazu verschiedene Konsultationsmechanismen. Dazu gehören:
Eine zentrale Komponente unseres Ansatzes sind unsere Datenschutzschulungen. Unsere Datenschutzschulungen decken die grundlegenden Elemente des Datenschutzes ab und sollen allen Mitarbeitenden von Meta helfen, Datenschutzrisiken zu erkennen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen, um solche Risiken zu mindern. So können wir nicht nur stolz auf unsere Produkte sein, sondern auch auf den Entwicklungsprozess. Besonders wichtig ist uns dabei, dass unsere Mitarbeitenden sich als erste Verteidigungslinie verstehen, um Datenschutzrisiken zu minimieren und zu vermeiden.
Unsere jährliche Datenschutzschulung sowie unsere Datenschutzschulungen für neue Mitarbeitende und befristet Beschäftigte zeigen anhand realer Beispiele mögliche Datenschutzrisiken im Geschäftsbetrieb auf. Alle Schulungen beinhalten einen Test, in dem das Verständnis der Mitarbeitenden für die relevanten Datenschutzkonzepte überprüft wird. Diese Schulungen werden jährlich aktualisiert und durchgeführt, damit alle Mitarbeitenden zusätzlich zu den Kernkonzepten auch relevante neue Informationen zum Datenschutz erhalten.
Zusätzlich zu unserer grundlegenden Datenschutzschulung bietet Meta regelmäßig spezielle Datenschutzschulungen für Zielgruppen an, die auf aktuelle Themen und Risiken zugeschnitten sind.
Auch durch regelmäßige interne Kommunikation mit unseren Mitarbeitenden schaffen wir ein unternehmensweites Bewusstsein für Datenschutz. Neben unseren Datenschutzschulungen bieten wir laufend Inhalte zum Thema Datenschutz über interne Kommunikationskanäle, Updates von Meta-Führungskräften und unternehmensinterne Q&A-Sessions an.
Neben unseren robusten Schutzmaßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen haben wir auch einen Prozess, um (1) zu erkennen, wann ein Ereignis die Vertraulichkeit, Integrität oder Verfügbarkeit von Daten, für die Meta verantwortlich ist, gefährden könnte, (2) diese Situationen zu untersuchen und (3) alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um die von uns festgestellten Lücken zu schließen.
Unser Programm zum Störungsmanagement agiert weltweit und betreut die Prozesse, mit denen wir Datenschutzvorfälle identifizieren, bewerten, untersuchen und beheben. Zwar leitet das Privacy- und Data-Practices-Team unser Störungsmanagement, aber bei Datenschutzvorfällen ist jede*r einzelne Meta-Mitarbeiter*in verantwortlich. Wichtige Rollen spielen hier unsere einzelnen verantwortlichen Teams, etwa aus der Rechts- und Produktabteilung. Wir investieren auch weiterhin Zeit, Ressourcen und Energie, um ein mehrstufiges Programm aufzubauen, das sich ständig weiterentwickelt und anpasst. Im Folgenden stellen wir die drei wichtigsten Aspekte unseres Ansatzes vor.
Drittanbieter sind externe Geschäftspartner von Meta, die nicht zu Meta gehören oder von uns betrieben werden. Die meisten Drittanbieter gehören zu einer von zwei Kategorien: diejenigen, die eine Dienstleistung für Meta anbieten (wie Anbieter, die Website-Design-Support oder Technologielösungen für unsere Geschäftsabläufe bereitstellen), und diejenigen, die ihre Unternehmen rund um unsere Plattform aufbauen (wie App- oder API-Entwickler). Um Datenschutzrisiken zu minimieren, die durch den Austausch von Daten und personenbezogenen Informationen mit Drittanbietern entstehen, haben wir ein spezielles Programm zur Überwachung und Verwaltung von Drittanbietern entwickelt. Wir überwachen dabei, welche Risiken der Drittanbieter-Zugriff birgt, und setzen angemessene Datenschutzmaßnahmen um.
Unser Anti-Scraping-Team widmet sich der Erkennung, Untersuchung und Blockierung von Verhaltensmustern, die mit nicht autorisiertem Scraping in Zusammenhang stehen. Scraping ist das automatisierte Erfassen von Daten von einer Website oder App und kann entweder autorisiert oder nicht autorisiert erfolgen. Die Nutzung automatisierter Mittel für den Zugriff auf oder die Erfassung von Daten von Metas Plattformen ohne unsere Erlaubnis stellt einen Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen dar.
Die Risikoprüfung – einschließlich der Datenschutzprüfung – ist ein zentraler Bestandteil in der Entwicklung neuer und aktualisierter Produkte, Services und Praktiken bei Meta. Im Rahmen dieses Prozesses bewerten wir, wie Daten in neuen oder aktualisierten Produkten, Services und Praktiken verwendet und geschützt werden sollen. Jeden Monat überprüfen wir unternehmensweit im Durchschnitt 1.800 Produkte, Features und Praktiken in Bezug auf Daten, bevor sie eingeführt werden, um so etwaige Risiken abzuschätzen und zu mindern.
Unsere Strategie konzentriert sich darauf, Hunderte hochwertiger, wiederverwendbarer interner Anforderungen in unser Risikoprüfungssystem zu integrieren, das darauf ausgelegt ist, externe Erwartungen weltweit zu erfüllen. Ein Beispiel für eine Anforderung ist, dass Nutzungsdaten auf Anfrage innerhalb einer bestimmten Zeit gelöscht werden müssen. So können Produktteams schon am Anfang der Produktentwicklung Datenschutzrisiken systematisch bewerten und ganz einfach Anforderungen anwenden, um hohe Compliance-Standards einzuhalten.
Damit diese Anforderungen auch in der Praxis umgesetzt werden, haben wir einheitliche technische Lösungen entwickelt, die den Anforderungen gerecht werden. Außerdem überprüfen wir ständig, ob die Lösung wirksam ist.
Für neue Produkte, die möglicherweise nicht unter interne Anforderungen fallen, wie bestimmte KI-Produkte und -Funktionen, haben wir einen klar definierten, robusten Prozess, um wichtige Entscheidungen mit erfahrenen Fachexperten zu besprechen. Entscheidungen werden dann in Anforderungen kodifiziert.
Wir integrieren den Datenschutz in die Tools und Prozesse von Meta, damit unsere Teams Datenschutz bereits früh im Produktentwicklungsprozess berücksichtigen und Datenschutzvorteile für unsere Nutzer*innen einfacher und konsistent umsetzen können.
Wir investieren in technologische Innovationen, die einen skalierbaren und verbesserten Datenschutzansatz ermöglichen. Indem wir die Effizienz und Skalierbarkeit von KI mit den Feinheiten und dem differenzierten Urteilsvermögen von Menschen kombinieren, können wir besser konsistente Entscheidungen treffen, die zu innovativen Produkten führen.
Wir haben uns zu einem datenschutzorientierten Unternehmen entwickelt. Bei jedem neuen Produkt und jeder neuen Funktion wird der Datenschutz von Anfang an berücksichtigt. So gewährleisten wir die Privatsphäre unserer Nutzer*innen sowohl bei neuen Produktinnovationen als auch bei Updates bestehender Produkte. Um dieses Engagement zu untermauern, ist Datenschutz ein fester Bestandteil der Leistungsbewertung für unsere Entwicklungsteams.
Das kannst du auf vielen Beispielen von Produkten sehen, die wir eingeführt haben:
– Michel Protti, Chief Privacy and Compliance Officer, Product
Die Daten und die Privatsphäre unserer Nutzer*innen zu schützen, ist entscheidend für unser Unternehmen und unsere Zukunftspläne. Deshalb verfeinern und verbessern wir unser Datenschutzprogramm und unsere Produkte ständig und reagieren auf neue Erwartungen und technologische Entwicklungen. Wir arbeiten mit politischen Entscheidungsträger*innen und Datenschutzexpert*innen zusammen, um gemeinsam Lösungen für die größten Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Und wir lassen die Öffentlichkeit an unseren Fortschritten teilhaben.