In den Gemeinschaftsstandards ist genau festgelegt, welche Inhalte geteilt werden dürfen und welche gefährlichen Inhalte untersagt sind. Nicht zulässig sind unter anderem Hassrede, Mobbing und Belästigung sowie die nicht einvernehmliche Weitergabe intimer Bilder.
Wenn wir den Eindruck haben, dass eine ernsthafte Gefahr für Leib und Leben besteht oder eine direkte Bedrohung der öffentlichen Sicherheit vorliegt, entfernen wir Inhalte, deaktivieren Konten und arbeiten mit den örtlichen Notfalldiensten zusammen.
Unsere Richtlinien erlauben keine Inhalte, die eine Person als Mitglied einer bestimmten und erkennbaren Risikogruppe outen oder die die Sicherheit von queeren Personen gefährden, indem sie ihre sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität gegen ihren Willen oder ohne ihre Zustimmung preisgeben.
Wir sind der Meinung, dass Menschen sich freier äußern und miteinander kommunizieren, wenn sie nicht dafür angegriffen werden, wer sie sind. Darum lassen wir boshaftes Verhalten auf Facebook, Instagram oder Threads nicht zu.
Wir definieren boshaftes Verhalten als direkte Angriffe auf Personen – nicht auf Konzepte oder Institutionen – wegen sogenannter geschützter Eigenschaften: ethnische Zugehörigkeit, nationale Herkunft, körperliche und psychische Beeinträchtigungen, Religionszugehörigkeit, Kaste, sexuelle Orientierung oder Identität, Geschlecht und chronische Erkrankungen. Weiterhin betrachten wir das Alter als eine geschützte Eigenschaft, wenn es zusammen mit einer anderen geschützten Eigenschaft genannt wird. Wir schützen außerdem Flüchtlinge, Migrant*innen, Immigrant*innen und Asylant*innen vor den schwersten Angriffen. Kommentare zur und Kritik an der Einwanderungspolitik lassen wir jedoch zu. Entsprechend gibt es auch einige Schutzmaßnahmen für nicht geschützte Eigenschaften wie den Beruf, wenn er zusammen mit einer geschützten Eigenschaft genannt wird. Manche Wörter oder Ausdrücke betrachten wir als spezielle, häufig verwendete lokale Ersatzbegriffe für geschützte Eigenschaften.
Wir entfernen menschenverachtende Aussagen, Behauptungen schwerwiegender Sittenwidrigkeit oder Kriminalität sowie Beleidigungen. Außerdem entfernen wir schädliche Stereotypen. Diese definieren wir als menschenverachtende Vergleiche, die in der Vergangenheit verwendet wurden, um bestimmte Gruppen anzugreifen, einzuschüchtern oder auszugrenzen, und bei denen häufig ein Zusammenhang mit Gewalt abseits des Internets besteht. Schließlich entfernen wir auch schwere Beleidigungen, Ausdrücke der Verachtung oder Abscheu, Beschimpfungen und Aufrufe zur Ausgrenzung oder Abgrenzung von Personen aufgrund bestimmter geschützter Eigenschaften.
Uns ist klar, dass Menschen manchmal Inhalte teilen, die Beleidigungen oder Aussagen anderer enthalten, um diese zu verurteilen oder zu melden. In manchen Fällen werden Aussagen, auch Beleidigungen, die eigentlich gegen unsere Standards verstoßen, auf die eigene Person bezogen oder als Ausdruck der Unterstützung verwendet. Wir lassen diese Aussagen zu, wenn die Absicht der Person, die sie äußert, klar zu erkennen ist. Wenn die Absicht unklar ist, wird der Inhalt unter Umständen entfernt.
Mobbing und Belästigung treten in verschiedenen Formen auf, z. B. als Drohnachricht, unerwünschte, böswillige Kontaktaufnahme oder die Veröffentlichung von persönlichen Informationen. Ein solches Verhalten wird von uns nicht toleriert.
Meta unterscheidet zwischen Privatpersonen und Personen des öffentlichen Lebens, um beispielsweise eine kritische Auseinandersetzung mit Personen zu ermöglichen, die in den Nachrichten erscheinen oder ein großes öffentliches Publikum haben. Bei Personen des öffentlichen Lebens entfernt Meta Beiträge, die abwertende Ausdrücke verwenden, zu sexuellen Übergriffen oder sexuellem Missbrauch aufrufen, zu Massenbelästigung auffordern oder mit der Veröffentlichung privater Informationen drohen.
Wir wissen, dass sich Mobbing und Belästigung auf Minderjährige sowohl emotional als auch körperlich noch stärker auswirken können. Deshalb sorgen wir mit unseren Richtlinien für einen noch weitreichenderen Schutz junger Menschen.
Die nicht einvernehmliche Weitergabe von intimen Bildern verstößt gegen unsere Richtlinien, ebenso wie die Androhung einer solchen Weitergabe. Wir entfernen Bilder, die aus Rache oder ohne Erlaubnis auf Facebook und Instagram geteilt werden, sowie Fotos und Videos, die Vorfälle sexueller Gewalt zeigen. Inhalte, die mit sexueller Gewalt und sexuellem Missbrauch drohen oder diese unterstützen, werden ebenfalls entfernt.
Du kannst melden, wenn jemand deine intimen Bilder ohne deine Einwilligung teilt oder dies androht. Unsere Teams prüfen gemeldete Inhalte rund um die Uhr und in mehr als 70 Sprachen. Sie kümmern sich auch darum, intime Bilder oder Videos, die ohne Einwilligung geteilt wurden, zu entfernen. Wir entfernen auch Inhalte, in denen gedroht wird, intime Bilder ohne Einwilligung zu teilen. In den meisten Fällen deaktivieren wir das Konto, das solche Inhalte in unseren Technologien geteilt oder dies angedroht hat.
Um weitere Versuche, ein entferntes Bild zu teilen, zu verhindern, verwenden wir präventive Technologien für den Fotoabgleich. Falls jemand versucht, gemeldete und entfernte Bilder zu teilen, senden wir eine Warnung, dass dies gegen unsere Richtlinien verstößt. Außerdem stoppen wir den Versuch der Weiterverbreitung und deaktivieren unter Umständen das Konto. Wir möchten dich darin bestärken, sexuelle Erpressung zu melden, d. h. wenn Personen anderen drohen oder sie dazu zwingen, intime Fotos oder Videos weiterzugeben. Dies verstößt gegen die Gemeinschaftsstandards und in einigen Fällen auch gegen das Gesetz.
Ressourcen zum Missbrauch intimer Bilder und zur sexuellen Erpressung
Stark gegen sexuelle Erpressung
Wenn du Aktivitäten melden möchtest, die gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen – etwa Hassrede, Mobbing und Belästigung oder Gewalt –, gehe zu dem entsprechenden Inhalt und verwende den Link „Support erhalten“ oder „Melden“. Unsere Expert*innen-Teams prüfen rund um die Uhr in mehr als 70 Sprachen Meldungen über unzulässige Inhalte. Zudem setzen wir künstliche Intelligenz ein, um solche Inhalte zu finden und zu entfernen, bevor Nutzer*innen sie überhaupt sehen.
Wir bemühen uns um eine transparente und proaktive Vorgehensweise, wenn es um den Schutz der Daten und Privatsphäre unserer Nutzer*innen, deren Sicherheit und den Zugriff auf Informationen im Internet geht. Seit 2013 veröffentlichen wir hierzu halbjährlich einen Transparenzbericht. Darüber hinaus veröffentlichen wir vierteljährlich einen Bericht zur Durchsetzung der Gemeinschaftsstandards, der Daten zu den Maßnahmen enthält, mit denen wir gegen unzulässige Inhalte auf Facebook, Instagram und im Messenger vorgehen. Wir sind davon überzeugt, dass größere Transparenz zu mehr Verantwortlichkeit führt.