
Überlebende von Missbrauch
Meta setzt sich dafür ein, dass Überlebende von Missbrauch mit Freund*innen und Familienangehörigen in Verbindung bleiben oder nach dem Ende einer von seelischer oder körperlicher Gewalt geprägten Beziehung wieder Kontakt zu ihren Lieben aufnehmen können. Unsere Tools helfen dir dabei, dein Onlineerlebnis selbst zu bestimmen.
Indem du deine Privatsphäre-Einstellungen in allen Meta-Technologien änderst, kannst du verhindern, dass dein*e ehemalige*r Partner*in oder gemeinsame Freund*innen sehen, was du teilst. Außerdem hast du die Möglichkeit, beleidigende Onlinekommentare in deinem Profil oder dem einer anderen Person zu melden und Maßnahmen zu ergreifen, wenn du belästigt wirst.
Hier findest du Empfehlungen zum Umgang mit unterschiedlichen Formen von Missbrauch im Internet.
Wenn du selbst Missbrauch erlebst
Wenn du Missbrauch erlebst, kannst du dich für Unterstützung und konkrete Ratschläge an professionell geschulte Expert*innen wenden. Über diese Liste von Helplines bei häuslicher Gewalt kannst du Kontakt mit einem*einer Expert*in aufnehmen. Dieses globale Verzeichnis wurde in Zusammenarbeit mit Organisationen wie UN Women, dem National Network to End Domestic Violence sowie dem Global Network of Women’s Shelters erstellt. Die Fachleute dieser anonymen Helplines helfen dir bei der Erstellung eines Schutzkonzepts.
Zudem kannst du Maßnahmen ergreifen, um dein digitales Leben zu schützen oder die Kontrolle darüber wiederzuerlangen. Wenn möglich, erstelle für den Fall, dass du später Beweise brauchst, Screenshots von allen Onlinebelästigungen, die gegen dich gerichtet sind.
Wenn du dir Sorgen um eine*n Freund*in machst
Falls du befürchtest, dass ein*e Freund*in oder eine dir nahestehende Person möglicherweise Missbrauch erlebt, solltest du ihn*sie ermutigen, sich an eine*n professionell geschulte*n Expert*in zu wenden. Du kannst der Person die Liste der Anlaufstellen bei häuslicher Gewalt zukommen lassen oder ihr anbieten, in ihrem Namen anzurufen, falls die Sorge besteht, dass der*die Täter*in ihre Aktivitäten verfolgt.
Wenn du befürchtest, jemand könnte ein intimes Bild teilen
Die nicht einvernehmliche Weitergabe von intimen Bildern gilt als sexueller Missbrauch im Internet und verstößt gegen unsere Richtlinien. Wenn jemand ein intimes Bild von dir ohne deine Zustimmung geteilt oder die Verbreitung solcher Bilder angedroht hat, stehen dir verschiedene Maßnahmen zur Verfügung, um den Vorfall zu melden und weiteren Missbrauch zu verhindern. Im Facebook-Hilfebereich findest du eine Anleitung, wie du ein Foto melden kannst, das gegen die Gemeinschaftsstandards verstößt.
Du kannst dich auch zur Wehr setzen, wenn dir jemand droht, intime Bilder oder Videos zu veröffentlichen, um dich zu einer bestimmten Handlung zu bewegen. Diese Form der Onlinebelästigung wird als Sextortion oder sexuelle Erpressung bezeichnet.