Aufbau einer sicheren Umgebung für Kinder
Meta hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Menschen im Internet zu schützen. Wir arbeiten branchenübergreifend mit Expert*innen zusammen, um eine sichere Umgebung für Kinder zu schaffen und zu unterstützen.
Partnerschaften
Der Schutz von Kindern erfordert einen globalen Einsatz und umfassendes Engagement. Die Branche, Strafverfolgungsbehörden, Regierungen, Behörden und Familien müssen handeln. Wir engagieren uns für Projekte von Organisationen wie Technology Coalition, deren Ziel es ist, dem sexuellen Missbrauch von Kindern im Internet ein Ende zu bereiten.
Zudem arbeiten wir mit führenden Organisationen auf der ganzen Welt zusammen, die sich für den Schutz von Kindern im Internet einsetzen. Zu unseren Bemühungen gehört es unter anderem auch, Best Practices für unsere Branche zu entwickeln, Technologien zu schaffen und zu teilen, die Kindesmissbrauch im Internet verhindern können, und Hilfe für die Opfer zu leisten.
Sicherheitsbemühungen
Hier einige unserer bisherigen Kooperationen:
2019 haben wir zwei Open-Source-Technologien für den Foto- und Videoabgleich entwickelt. PDQ und TMK+PDQF erkennen sowohl identische als auch annähernd identische Fotos und Videos. Diese Technologien sind Teil unserer Tools, mit denen wir gefährliche Inhalte aufspüren.
Die Open-Source-Tools bieten Branchenpartnern, Entwickler*innen und gemeinnützigen Organisationen die Möglichkeit, missbräuchliche Inhalte aufzuspüren. Zudem können darüber sogenannte „Hashes“, also digitale Fingerabdrücke, von verschiedenen Arten schädlicher Inhalte geteilt werden. Da Systeme durch das Teilen von Hashes miteinander kommunizieren können, werden sie viel leistungsstärker.
Wir unterstützen das Projekt Aselo von Tech Matters seit 2020. Aselo entwickelt Technologien, um Kinder-Helplines auf der ganzen Welt zu unterstützen und sie für Kinder in Not zugänglich zu machen. Tech Matters hat ein Open-Source-Kontaktzentrum eingerichtet, auf dem die Kommunikation von Nothilfe-Helplines zusammenläuft. Im Tool erhalten Nutzer*innen – insbesondere Kinder – viel mehr Kontaktmöglichkeiten, um die Hilfe zu bekommen, die sie benötigen. Das kann unter anderem per Sprachanruf, SMS, Webchat, WhatsApp und Messenger erfolgen.
Mit unseren gemeinnützigen Partner*innen führen wir seit 2016 regelmäßige Hackathons zum Schutz von Kindern durch. Wir bringen Softwareingenieur*innen, Datenexpert*innen und Entwickler*innen aus der ganzen Welt zusammen. Die Teilnehmenden konzentrieren sich vorwiegend auf das Coding und Prototyping von Projekten für mehr Sicherheit für Kinder im Internet.
Gemeinsam mit der National Society for the Prevention of Cruelty to Children (NSPCC) und der Regierung des Vereinigten Königreichs haben wir 2020 die Internet Watch Foundation (IWF) ins Leben gerufen. Mit dem Tool können Minderjährige sexuell explizite, selbst erstellte Bilder melden.
AMBER Alerts wurden 2015 auf Facebook und 2022 auf Instagram eingeführt. Diese Warnungen erleichtern Familien und Behörden die Suche nach vermissten Kindern. Die Funktion ist in mehr als 20 Ländern aktiv. Nutzer*innen, die sich in ausgewiesenen Suchgebieten befinden, für welche die örtlichen Strafverfolgungsbehörden einen AMBER Alert aktiviert haben, sehen diese. Die Warnmeldung enthält ein Foto und eine Beschreibung des vermissten Kindes, den Ort der Entführung und gegebenenfalls weitere relevante Hinweise.
Nutzer*innen können die Vermisstenmeldung mit Freund*innen teilen, um ihre Reichweite zu erhöhen. Dabei setzen wir auf die Hilfsbereitschaft der Menschen. Die Chancen, ein vermisstes Kind zu finden, steigen, je mehr Menschen die Augen offen halten. Das gilt besonders für die entscheidenden ersten Stunden. Unser Ziel ist es, diese Warnmeldungen denjenigen Menschen zukommen zu lassen, die am wahrscheinlichsten helfen können.
The Technology Coalition
Ein Zusammenschluss führender Unternehmen der Branche führte vor 15 Jahren zur Gründung der Technology Coalition, deren Ziel es ist, den sexuellen Missbrauch von Kindern im Internet zu bekämpfen.
Im Jahr 2020 wurde ein neues Projekt mit dem vollständigen Namen Project Protect: A plan to combat online child sexual abuse ins Leben gerufen, bei dem Facebook gemeinsam mit Google, Microsoft und 15 weiteren Mitgliedern gegen Kindesmissbrauch im Internet vorgehen will. Mit verstärktem Engagement und zusätzlichen Investitionen der Technology Coalition sollen Kinder im Internet darüber zukünftig besser und umfassender geschützt werden. Project Protect basiert auf fünf Kernbereichen: technische Innovation, kollektives Handeln, unabhängige Forschung, Informations- und Wissensaustausch sowie Transparenz und Verantwortlichkeit.
Thorn
Die gemeinnützige Organisation Thorn entwickelt Technologien zum Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauch.
Meta hat bei der Entwicklung von stopsextortion.com mit Thorn zusammengearbeitet. Durch die Integration in unseren Safety Center konnten wir die Reichweite erhöhen und eine weltweite Sprachabdeckung ermöglichen. Gemeinsam mit Thorn und ihrem Jugendprogramm NoFiltr arbeiten wir außerdem an der Erstellung von Aufklärungsmaterialien, mit dessen Hilfe die Scham und das Stigma rund um die Verbreitung intimer Bilder abgebaut werden sollen. Wir möchten Teenager dazu ermutigen, sich Unterstützung zu suchen und auf diese Weise die Kontrolle zurückzugewinnen, wenn sie online schädliche Interaktionen erlebt haben.
National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC)
Das National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC) ist ein wichtiger Partner bei unserer Mission, das Internet für Kinder zu einem sicheren Ort zu machen. Seit 2019 arbeiten wir zusammen mit dem National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC) an der Aktualisierung seines Fallmanagement-Tools. Gemeinsam unterstützen wir internationale Strafverfolgungsbehörden dabei, Berichte zu erhalten, auszuwerten, zu verwalten und zu organisieren.
Das sagt man dort über die langjährige Zusammenarbeit mit uns:
„Das National Center for Missing & Exploited Children arbeitet bereits seit 2006 mit Facebook zusammen, um gegen die Verbreitung von kinderpornografischem Material im Internet vorzugehen und sicherzustellen, dass entsprechende Fälle über unsere CyberTipline gemeldet werden. Facebook hat im Laufe der Jahre kontinuierlich die Bereitschaft demonstriert, eine proaktive Führungsrolle zu übernehmen, wenn es darum geht, das Internet für alle zu einem sichereren Ort zu machen. Die Menge an entfernten Inhalten mag uns überraschen, vor allem aber ist sie eine Mahnung, dass die sexuelle Ausbeutung von Kindern ein globales Problem ist, das einen vielschichtigen globalen Lösungsansatz erfordert.“
Michelle C. DeLaune, Chief Operating Officer von NCMEC