
Sicherheitsrichtlinien
Die Meta-Technologien sollen ein sicherer Ort sein. Wir entfernen Inhalte, die ein Risiko für die physische Sicherheit von Personen darstellen könnten. Inhalte, die Nutzer*innen bedrohen, haben das Potenzial, andere einzuschüchtern, auszugrenzen oder mundtot zu machen. Deshalb sind sie in unseren Technologien verboten.
Gemeinschaftsstandards
Wir setzen uns ein für Empathie und gegenseitigen Respekt und wollen Gruppen eine Stimme geben, die häufig ausgeschlossen oder marginalisiert werden. Unser Ziel ist es, eine freie Diskussionskultur in einem sicheren Umfeld zu pflegen, wo jede*r seine*ihre Meinung äußern kann. Dazu haben wir entsprechende Richtlinien entwickelt, um Meta-Nutzer*innen auf der ganzen Welt diese sichere und einladende Umgebung zu bieten.
Die Gemeinschaftsstandards bilden die Grundlage für die alltägliche Nutzung von Facebook, Instagram, Threads und des Messengers. Sie definieren, was geteilt werden darf. Dabei soll niemand eingeschränkt oder zum Schweigen gebracht werden – im Gegenteil: Die Gemeinschaftsstandards sind dazu gedacht, einen sicheren Rahmen für Diskussionen zu schaffen.
Transparenz und Verantwortlichkeit
Um auf die Veränderungen online und offline zu reagieren, arbeiten wir mit externen Expert*innen zusammen. Ihr Feedback hilft uns, unsere Richtlinien, Tools und Ressourcen zu optimieren. Bei der Entwicklung unserer Technologien, Richtlinien und Ressourcen ziehen wir Expert*innen für Onlinesicherheit aus aller Welt zurate. Dazu gehören unter anderem der Sicherheitsrat, unsere globalen Expert*innen für die Sicherheit von Frauen, Jugendberater*innen und Expert*innen für Suizidprävention.
Meta setzt sich dafür ein, allen Nutzer*innen seiner Technologien eine Stimme zu geben. Daher veröffentlichen wir vierteljährlich einen Bericht zur Durchsetzung der Gemeinschaftsstandards. Dieser enthält aktuelle Informationen dazu, welche Maßnahmen gegen Inhalte ergriffen wurden, die gegen unsere Richtlinien verstoßen.

Grundlegende Sicherheitsrichtlinien
Die folgenden Richtlinien sind Teil unserer Gemeinschaftsstandards und bilden die Grundlage unserer Sicherheitsbemühungen.
Facebook gestattet keinerlei Inhalte oder Aktivitäten, in denen oder durch die Kinder ausgebeutet oder gefährdet werden. In unserer Richtlinie gegen sexuellen Missbrauch, Missbrauch und Nacktdarstellung von Kindern wird klar beschrieben, welche Inhalte und Bilder gegen diese Richtlinie und unsere Gemeinschaftsstandards verstoßen. Außerdem wird erläutert, welche Maßnahmen wir bei einem Verstoß ergreifen.
Wir wissen, dass Facebook ein wichtiger Ort ist, um über sexuelle Gewalt, Ausbeutung und Missbrauch zu diskutieren und die Menschen für diese Themen zu sensibilisieren. Unser Ziel ist es, Diskussionen zu dieser Problematik zu ermöglichen und ein sicheres Umfeld zu schaffen. Daher geben wir Opfern die Möglichkeit, ihre Erfahrungen zu teilen, entfernen aber Inhalte, die sexuelle Gewalt, sexuelle Übergriffe oder sexuellen Missbrauch darstellen, androhen oder unterstützen. Wir entfernen auch Inhalte, die sexuelle Handlungen mit nicht einwilligenden Parteien darstellen, befürworten oder koordinieren. Damit möchten wir verhindern, dass nicht einvernehmliche sexuelle Handlungen erleichtert werden.
Wir stehen im Austausch mit Expert*innen zum Thema Suizid und Selbstverletzung, was in unsere Richtlinien und Maßnahmen einfließt. Darüber hinaus arbeiten wir mit Organisationen in aller Welt zusammen, um Menschen in Not Unterstützung zu bieten. Wir gestatten nicht, dass Suizid oder Selbstverletzung absichtlich oder unabsichtlich verherrlicht oder gefördert werden. Wir lassen jedoch zu, dass Nutzer*innen Diskussionen zu diesen Themen führen, denn wir möchten, dass unsere Technologien ein Ort sind, an dem die Menschen ihre Erfahrungen teilen, andere für solche Themen sensibilisieren und sich gegenseitig unterstützen können. Wir entfernen Inhalte, die zu Suizid oder Selbstverletzung ermutigen, darunter fiktive Inhalte wie Memes oder Illustrationen sowie sonstige Inhalte zum Thema Selbstverletzung, die unabhängig vom Zusammenhang drastisch sind.
Wir entfernen Inhalte und unterbinden Aktivitäten, welche die Ausbeutung von Menschen (einschließlich Menschenhandel und -schmuggel) unterstützen oder koordinieren. Wir definieren Menschenhandel als kommerziellen, profitorientierten Freiheitsentzug. Hierbei handelt es sich um die Ausbeutung von Menschen mit dem Ziel, diese gegen ihren Willen an kommerziellen sexuellen Handlungen, Arbeitstätigkeiten oder sonstigen Aktivitäten zu beteiligen. Zum Einsatz kommen Täuschung, Gewalt und Zwang, und Menschen werden erniedrigt, indem ihnen die Freiheit genommen wird, während andere wirtschaftlichen bzw. materiellen Nutzen erzielen.
Die Vereinten Nationen definieren Menschenschmuggel als die Ermöglichung oder Unterstützung der illegalen Einreise in ein Land oder einen Staat über internationale Grenzen hinweg. Auch ohne Ausübung von Zwang und Gewalt kann dies zur Ausbeutung gefährdeter Personen führen, die versuchen, ihr Herkunftsland zu verlassen – häufig, um ein besseres Leben für sich aufzubauen.
Auch wenn wir sorgfältig darauf achten müssen, die Begriffe Menschenhandel und Menschenschmuggel nicht synonym zu gebrauchen, können beide miteinander zusammenhängen bzw. sich überschneiden.
Von Mobbing ist die Rede, wenn jemand online Drohungen gegen eine Person ausspricht oder sich ihr gegenüber böswillig verhält. Diese Richtlinie dient auch dem Schutz von Einzelpersonen vor Massenbelästigung. Mobbing und Belästigung sind weit verbreitet und treten in den unterschiedlichsten Formen auf. Bei der Einschätzung, ob sich eine Person durch dieses Verhalten nicht sicher fühlt, ist der Kontext entscheidend. Wir erläutern, wie wir diese Verhaltensweisen abgrenzen, um die Sicherheit auf Facebook zu stärken.
Neben diesen Richtlinien haben wir im Bereich Mobbing-Prävention Tools und Ressourcen für Teenager, Eltern und Pädagog*innen zusammengestellt.
Wir definieren Hassrede als direkten Angriff auf Personen – und nicht auf Konzepte oder Institutionen – aufgrund sogenannter geschützter Eigenschaften wie ethnischer Zugehörigkeit, nationaler Herkunft, Behinderung, religiöser Zugehörigkeit, Kaste, sexueller Orientierung, Geschlecht, Geschlechtsidentität oder ernsthafter Erkrankung. Unsere Richtlinie gegen Hassrede beschreibt, welche Inhalte als Hassrede gelten und von unseren Plattformen entfernt werden.
Hassrede gegen die LGBTQ+-Community ist verboten. Zum Schutz der LGBTQ+-Community haben wir eigene Richtlinien entwickelt. Dazu zählt etwa, dass Inhalte mindestens entfernt werden, die Personen für ihre sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität erniedrigen oder bloßstellen.
Diese Richtlinien zeigen auf, wie wir personenbezogene Informationen zu deiner Identität und Aktivität schützen. Die Richtlinie unterstreicht unsere Bemühungen, das Teilen von personenbezogenen Informationen ohne Einwilligung zu unterbinden und körperliche bzw. finanzielle Schäden durch das Teilen von personenbezogenen Informationen in unseren Technologien zu verhindern.
Wir entfernen Inhalte, die besonders brutal oder drastisch sind, wie z. B. Videos, die Verstümmelung, sichtbare Eingeweide oder verkohlte Leichen zeigen. Wir entfernen auch Inhalte, die sadistische Bemerkungen zu Bildern enthalten, die das Leiden von Menschen und Tieren zeigen.
Uns ist bewusst, dass jeder Mensch unterschiedlich sensibel auf drastische und gewaltdarstellende Bilder reagiert. Deshalb fügen wir zu einigen drastischen oder gewaltdarstellenden Bildern einen Warnhinweis hinzu, damit die Betrachter*innen vor dem Anklicken wissen, dass der Inhalt verstörend sein könnte. Außerdem schränken wir die Sichtbarkeit solcher Inhalte für Nutzer*innen unter 18 Jahren ein.
So meldest du einen Verstoß gegen die Sicherheitsrichtlinien von Meta
Meldungen sind der einfachste Weg, uns auf Missbrauch aufmerksam zu machen. Hier findest du Antworten auf häufige Fragen dazu, wie du Verstöße gegen die einzelnen Richtlinien und in anderen Fällen meldest.

Sicherheit auf WhatsApp
WhatsApp setzt sich für den Schutz und die Sicherheit seiner Nutzer*innen ein. Daher schützen wir alle Anrufe und Nachrichten durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Auf WhatsApp stehen Sicherheit und Datenschutz schon bei der Entwicklung an erster Stelle. Die Funktionsweise von WhatsApp unterscheidet sich von öffentlichen sozialen Medien. Unser Vorgehen gegen Missbrauch ist auf unsere Rolle als Messaging-Dienst für private Unterhaltungen abgestimmt. Unser Dienst wurde nicht als Plattform konzipiert, mit der Nutzer*innen ihre Zielgruppe erweitern können, er verwendet keine Algorithmen, um empfangene Nachrichten nach Priorität zu sortieren, und er bietet keine app-interne Funktion, um nach Personen oder Gruppen zu suchen, mit denen man noch nicht in Kontakt getreten ist, bzw. um von solchen gefunden zu werden. Wenn wir von Missbrauch auf unserer Plattform erfahren, gehen wir gegen die entsprechenden Konten vor, indem wir sie beispielsweise sperren oder auch die Strafverfolgungsbehörden einschalten.