
Umgang mit Suizid-Challenges
Suizid-Challenges im Internet sind gefährlich und verstoßen gegen die Richtlinien von Meta. Informiere dich darüber, wie du diese lebensgefährlichen „Spiele“ erkennen, verhindern und handhaben kannst.
Was sind Suizid-Challenges?
Zu Suizid-Challenges oder „-Spielen“ im Internet gehören eine Reihe von riskanten Aufgaben, die über einen bestimmten Zeitraum hinweg gestellt werden. Sie werden in der Regel immer gefährlicher und enden im Suizid. Wir möchten diese Challenges auf unseren Plattformen verhindern.
Suizid-Challenges verstoßen gegen unsere Gemeinschaftsstandards und wir entfernen solche Inhalte, sobald wir auf sie aufmerksam werden. Je nach Situation entfernen wir auch die Konten, die die Inhalte geteilt haben.
So gehst du als Teenager*in mit Suizid-Challenges um
Wenn du auf Inhalte stößt, die mit einer Suizid-Challenge in Verbindung stehen – oder auf andere Inhalte rund um das Thema Suizid – musst du damit nicht allein fertig werden. Sprich mit deinen Eltern, Erziehungsberechtigen, Lehrer*innen oder einer erwachsenen Person, der du vertraust, über deine Bedenken bezüglich des Beitrags. Du kannst den Inhalt auch jederzeit melden.
Wenn du in den sozialen Medien eine Suizid-Challenge siehst, denke gut darüber nach, ob du diese teilst oder mit ihr interagierst. Denn damit erhöhst du die Sichtbarkeit – möglicherweise über deinen unmittelbaren Umkreis hinaus – und könntest andere in Gefahr bringen.
Wenn du siehst, dass ein*e Freund*in Inhalte zu Selbstverletzung oder zu einer Suizid-Challenge veröffentlicht hat, frage nach, ob es ihm*ihr gut geht. Ermutige ihn*sie dazu, sich Hilfe zu suchen, und mache ihm*ihr bewusst, dass das Teilen solcher Inhalte auch andere gefährden kann.

So sollten Pädagog*innen mit Suizid-Challenges umgehen
Als Lehrkraft bist du eine vertrauenswürdige erwachsene Person mit einer wichtigen Rolle bei der Suizidprävention. Dazu gehört auch, nach Suizid-Challenges Ausschau zu halten. Hier sind einige präventive Maßnahmen und wie du auf solche Challenges reagieren kannst:
Suizid-Challenges in den Medien
Medienschaffende haben die einzigartige Verantwortung, Erziehungsberechtigte über diese gefährlichen Challenges zu informieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Berichterstattung kein zusätzliches Interesse dafür weckt. Wenn du über eine Suizid-Challenge berichtest, solltest du Folgendes vermeiden:
Rufe stattdessen dazu auf, dass man sich Hilfe sucht: