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Von 1933 bis 1945 führten die deutschen Nazis die größten Plünderungen kultureller Gegenstände und persönlicher Besitztügen in der Geschichte durch. Millionen von Kunstwerken, Antiquitäten und über 100 Millionen Büchern wurden in ganz Europa gestohlen. Spezielle Plünderungseinheiten wurden geschickt, um die wichtigsten und wertvollsten Kunstkollektionen, Bibliotheken und Archiven zu beschlagnahmen. Meisterwerke von Rembrandt, Rubens und van Gogh wurden gestohlen, aber auch Kinderbücher, Klavier, Schmuck und persönliche Briefe.
Die Plünderung war Teil des Holocausts - eine Art, einen Volk zu vernichten, indem man ihm seine Geschichte, Kultur und Menschlichkeit entzieht. Millionen von Gegenständen wurden nach dem Zweiten Weltkrieg nie an ihre rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben.
Die Ausstellung Plundering – der Beginn eines Völkermordes – basiert auf den preisgekrönten Büchern des Autors und Journalisten Anders Rydell über den deutschen Plünderung der Kunst und Literatur in Europa.
Plundering wird von dem Living History Forum in Zusammenarbeit mit Folkets Hus und Parker und Immetropia produziert.