Website-Berechtigungen für immersive Web-Erlebnisse im Browser auf Meta Quest verwalten

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Aktualisiert:vor 47 Wochen

Wenn du ein immersives Weberlebnis im Browser startest, kannst du den Zugriff einzelner Websites auf deine Daten zum Hand- und Body-Tracking bzw. deine räumlichen Daten zulassen oder ablehnen.

Hinweis: Meta hat keine Kontrolle darüber, wie externe Websites deine Daten zum Hand-Tracking und räumlichen Daten nutzen, speichern oder teilen, nachdem du den Zugriff gestattet hast. Du solltest daher nur Websites, denen du vertraust, Zugriff auf diese Daten gewähren.


Website-Berechtigungen verwalten

Dir wird ein Hinweis angezeigt, wenn du über den Browser eine Website besuchst, die Zugriff auf räumliche Daten bzw. auf Daten für Hand- und Body-Tracking anfragt. Über den Hinweis kannst du die Berechtigungsanfrage ablehnen oder genehmigen. So überprüfst oder widerrufst du Berechtigungen, die du einer Website erteilt hast:

  1. Rufe über den Browser die Website auf, deren Berechtigungen du prüfen oder bearbeiten möchtest.
  2. Wähle links von der Adressleiste das grüne Schlosssymbol aus.
  3. Durchsuche die Liste der gewährten Berechtigungen und passe jede Berechtigung über das Dropdown rechts daneben an. Du kannst entweder Zulassen oder Nicht zulassen auswählen.

Wenn du Berechtigungen entfernst, werden dadurch keine Daten gelöscht oder modifiziert, auf die Drittanbieter-Websites bereits Zugriff hatten.


Berechtigung für die Headset-Kamera im Browser

Mit der Berechtigung für die Headset-Kamera kann eine Website auf den Kamera-Feed für Echtzeit-Passthrough von der Vorderseite deines Headsets zugreifen. Der Passthrough-Feed der Kamera erfasst in Echtzeit alles, was du in Passthrough siehst, ohne virtuelle Objekte oder Fenster, die scheinbar in der realen Umgebung im Weg sind. Teilst du Kamera-Daten mit einer Website, gelten die Richtlinien dieser Website.

Welche Daten der Headset-Kamera werden mit Websites geteilt?

Hier sind ein paar Beispiele, wie Apps deinen Kamera-Feed verwenden könnten:

  • Objekterkennung. Entwickler*innen können Websites entwickeln, die bestimmte Objekte in deiner realen Umgebung erkennen und einbinden. Etwa ein digitales Brettspiel mit physischen Spielfiguren oder einem physischen Spielbrett.
  • Standorterkennung. Entwickler*innen können Apps entwickeln, deren Erlebnisse sich daran anpassen, an welchem Ort du dich gemäß dem Kamera-Feed befindest. Etwa unterschiedliche Erlebnisse für drinnen und draußen, wenn du vor einer berühmten Sehenswürdigkeit stehst oder dich in einem bestimmten Raum aufhältst.
  • Weitere Funktionen im Zusammenhang mit maschinellem Lernen. Entwickler*innen können Daten des Echtzeit-Kamera-Feeds in selbstdefinierten Machine-Learning-Modellen verarbeiten. Einsatzbereiche wären etwa das Überarbeiten von Texturen (Retexturing) oder Schattierungen (Shading), Spiele mit Teilnehmenden ohne Headset, die Erkennung von Personen/Tieren oder generell jede Art von spezifischen Anwendungsfällen für berufliche VR-Schulungen.

Neben dem Zugriff auf den Echtzeit-Feed der Kamera erhalten Websites mit der Berechtigung für die Headset-Kamera auch relevante Metadaten. Dazu gehören zum Beispiel die Brennweite und der Hauptpunkt der Kamera, die Bilddimensionen und die Kameraposition in Relation zur Gerätemitte.

Es kann immer nur eine Website auf die Kamera-Daten zugreifen. Wenn du ein Browser-Fenster, das gerade auf deine Kamera zugreift, minimierst, wird die Bereitstellung deiner Kameradaten angehalten, bis du das Fenster erneut öffnest. Wenn du ein Fenster, das gerade auf deine Kamera zugreift, schließt, werden keine Kameradaten mehr bereitgestellt.


Berechtigung für die virtuelle Kamera im Browser

Die Berechtigung für die virtuelle Kamera erlaubt es einer Website, Fotos und Videos deines Avatars und der App oder der Welt zu machen, in der du dich gerade befindest. Das sorgt dafür, dass du zum Beispiel deinen Avatar in Videoanrufen verwenden oder verschiedene Blickwinkel in Spielen aufnehmen kannst.

Dies wird vor allem für Folgendes genutzt:

  • Anrufe. Wenn du an einem Anruf in Zoom in VR teilnimmst, kannst du anderen Teilnehmenden deinen Avatar und deine Umgebung zu Hause zeigen.
  • Wiedergabe von Spielmomenten. Spiele und Apps können die virtuelle Kamera nutzen, um Bildmaterial deiner besten Momente aus einer externen Perspektive aufzuzeichnen und wiederzugeben.
  • VR-Selfies. Du kannst Fotos deines Avatars in verschiedenen virtuellen Umgebungen aufnehmen.

Welche Daten der virtuellen Kamera werden mit Websites geteilt?

Die virtuelle Kamera zeichnet niemals deine Umgebung in der echten Welt durch die Passthrough-Kameras deines Headsets auf. Wenn Passthrough ausgeschaltet ist, sieht die virtuelle Kamera dein immersives 3D-Umfeld. Wenn du Passthrough eingeschaltet hast, wird dein Avatar auf jedem Video, das die Kamera aufnimmt, vor einem schwarzen Hintergrund gezeigt.


Räumliche Daten

Räumliche Daten bezeichnen die Informationen, die zu Größe, Form und Position von Wänden, Oberflächen und Objekten in einem physischen Raum erfasst werden. Immersive Web-Erlebnisse, die virtuelle und reale Umgebungen verschmelzen, analysieren mithilfe räumlicher Daten deine Umgebung und bestimmen so deine Position in diesem Raum. Dir wird ein Hinweis angezeigt, wenn du eine Website besuchst, die Zugriff auf räumliche Daten anfragt. Du kannst die Anfrage ablehnen. Mehr dazu: Räumliche Daten

Welche räumlichen Daten werden mit Websites geteilt?

Wenn du einer Website die Berechtigung erteilst, auf deine räumlichen Daten zuzugreifen, gestattest du damit Zugriff auf Folgendes:

  • Szenendaten: Dienen dazu, ein vereinfachtes Modell des Raums zu erstellen und die Nutzer*innen bzw. ihre Umgebung zu schützen. Ohne Szenendaten können virtuelle Objekte nicht mit physischen interagieren.
  • Gitterdaten: Helfen dem Headset, die Form und Struktur von Objekten in einem physischen Raum zu erkennen. Ohne Gitterdaten können virtuelle Objekte nicht realistisch mit der physischen Umgebung interagieren. Gitterdaten sind nur auf Quest 3- und Quest 3S-Headsets verfügbar.
  • Tiefendaten: Eine ungefähre Schätzung der Distanz realer Objekte zum Headset. Websites können mit diesen Tiefendaten grafische Elemente mit realen Objekten überlagern und virtuelle Objekte in 3D rendern. Tiefendaten sind nur auf Meta Quest 3- und Quest 3S-Headsets verfügbar.

Wenn du ein immersives Weberlebnis im Browser startest, kannst du den Zugriff einzelner Websites auf deine Daten zum Hand- und Body-Tracking bzw. deine räumlichen Daten zulassen oder ablehnen. Hinweis: Meta hat keine Kontrolle darüber, wie externe Websites deine Daten zum Hand-Tracking und räumlichen Daten nutzen, speichern oder teilen, nachdem du den Zugriff gestattet hast. Du solltest daher nur Websites, denen du vertraust, Zugriff auf diese Daten gewähren.


Hand- und Body-Tracking-Daten

Hand- und Body-Tracking ist ein Feature für Meta Quest-Geräte, mit dem du zwischen deinen Händen und Controllern wechseln kannst, um mit Inhalten in deinem Headset zu interagieren. In den Einstellungen kannst du das Hand- und Body-Tracking aktivieren bzw. deaktivieren. Mehr dazu: Hand- und Body-Tracking

Welche Hand- und Body-Tracking-Daten werden mit Websites geteilt?

Wenn du das Hand- und Body-Tracking aktivierst und die immersive Website eines Drittanbieters besuchst, die die Hand-Tracking-Funktion unterstützt, können Daten zu deiner Handhaltung und deiner geschätzten Handgröße an die Website weitergeleitet werden, um dein Erlebnis zu verbessern. Dir wird ein Hinweis angezeigt, wenn du eine Website besuchst, die Zugriff auf Daten für Hand- und Body-Tracking anfragt. Du kannst diese Anfrage ablehnen.

Nutzt du Hand-Tracking auf nicht immersiven Websites (also 2D-Erlebnissen), die keinen Zugriff auf Hand- und Body-Tracking-Features anfragen, werden die Daten deiner Handhaltung und geschätzten Handgröße auch nicht mit der Website geteilt.

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